Neues Lernen in Organisationen und Unternehmen | VS

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Neues Arbeiten? Neues Lernen!

Remote-Arbeit, flache Hierarchien, Vier-Tage-Woche: Noch vor 15 Jahren war das für die wenigsten Unternehmen denkbar. Doch die Digitalisierung, der gesellschaftliche Wandel und zuletzt die Corona-Pandemie haben die Revolution des Arbeitens und Lernens in der westlichen Welt beschleunigt. Die moderne Wissensgesellschaft setzt neben „Neuem Arbeiten" vor allem auf „Neues Lernen“. Aber was bedeutet das überhaupt?

Lebenslanges Lernen das ist die Voraussetzung für den langfristigen Erfolg von Institutionen und Unternehmen. Denn nur neugierige und beweglich bleibende Mitarbeitende tragen neue Prozesse und Ideen mit und können sie zum Erfolg führen.

Spaß statt Stress: für eine neue Lernkultur

In einer Welt voller Veränderungen ist lebenslanges Lernen notwendiger Teil des Arbeitens – für Unternehmen und Berufstätige gleichermaßen. Wenn Organisationen ihre Lernkultur ganz bewusst entwickeln und pflegen, geschieht dabei etwas rundum Positives: Stress nimmt ab, die Mitarbeitenden entfalten ihre persönlichen und beruflichen Potenziale. Sie genießen Abwechslung von ermüdenden Routinen, erleben Selbstwirksamkeit – und erleben in der Teamarbeit Kooperation statt Konkurrenz. 

Eine gesamtheitliche Lernkultur stellt den Einzelnen in den Mittelpunkt und beachtet individuelle Lernstile und -bedürfnisse. Sie zielt nicht auf das Pauken von Fakten, sondern fördert Eigeninitiative und kritisches Denken, entwickelt Problemlöse-Kompetenzen und ermöglicht inspirierendes Teamwork. Dabei setzt sie auf innovative Methoden, selbstgesteuertes Lernen, kollaboratives Arbeiten und digitale Tools. Das bereichert die Arbeitskultur und verleiht der Arbeit mehr Reiz und Sinn.

Müssen wir Lernen wieder lernen?

Die Lernlust ist uns angeboren. Doch Lernen braucht einen Anreiz. Und die aktive Auseinandersetzung mit Neuem. Deshalb haben wir uns darauf spezialisiert, Neugier durch inspirierende Räume und intelligente Konzepte zu fördern. Seit über 125 Jahren.
 

Kompetenzen entwickeln statt Wissen reproduzieren

Studien zeigen, dass ein Fokus auf die Lernkultur das wirksamste Mittel für Unternehmen ist, um mit den Folgen der digitalen Transformation umzugehen. Sich von innen heraus gegen die Veränderung von außen stärken: Das ist der Plan. 

Der geht allerdings nur dann auf, wenn Mitarbeitende Lernen als Teil des Jobs verinnerlichen. Das wiederum setzt voraus, dass Lernen Freude macht und Fortbildung nicht als Pflichtveranstaltung erlebt wird. Die Philosophie dahinter: Beim Lernen führen Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und das Gefühl von sozialer Zugehörigkeit zu Motivation und Entfaltung eigener Potenziale. Was übrigens längst durch das Flow-Konzept von Csikszentmilhalyi und die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan wissenschaftlich bestätigt ist. 

Wo ist der richtige Platz für pfiffige Ideen? 

Räume wirken. Das wusste schon Loris Malaguzzi, der den Begriff vom Raum als drittem Pädagogen geprägt hat. Räume sind aber auch Lernverstärker und -ermöglicher. Wir sprechen deshalb gerne von Wachstumsräumen, die wir für unsere Kunden gestalten. 

Umsetzen, was die Forschung längst weiß

Vieles von dem, was in Personalabteilungen unter der Überschrift Lebenslanges Lernen diskutiert wird, ist aus Sicht der Erziehungswissenschaft ein alter Hut. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gab Maria Montessori die berühmte Formel aus: „Hilf mir, es selbst zu tun“. Ihre eigens dafür entwickeltes Holz-Lernmaterial, das sie übrigens von VS in Deutschland herstellen und vertreiben ließ, sollte damals schon durch die Gestaltung einer „vorbereiteten Umgebung“ zum selbstständigen Lernen anregen. 

Doch es braucht gar nicht den langen Blick zurück bis zur Reformpädagogik der Jahrhundertwende. Schlagwörter der aktuellen Diskussion wie „Eigenverantwortlichkeit“ oder „Kompetenzorientierung“ sind seit Jahrzehnten in den Schulcurricula nachzulesen. Neu am Neuen Lernen ist deshalb vor allem das Bewusstsein aller Akteure dafür, endlich umsetzen zu müssen, was wissenschaftliche Erkenntnisse längst fordern.
 

Wann haben Sie sich zuletzt Zeit genommen, etwas Neues zu lernen?

Möglicherweise liegt es weniger an der Zeit als an der Umgebung, wenn wir nicht zum Lernen kommen. Denn oft sind es die Räume – und die Menschen, die wir dort treffen –, die zum Lernen inspirieren.

Lernorte als Wachstumsräume

Neues Lernen erfordert jedoch Aufgeschlossenheit für Veränderungen. Und es braucht neben didaktischen und technischen Lösungen auch neue Räume. Denn gute Lernorte sind Werkstätten, die dank ihrer mobilen Ausstattung flexibel bespielbar sind und Barcamps ebenso ermöglichen wie Diskussionsrunden und die konzentrierte Arbeit in Kleingruppen. Die neue Sprache der Räume regt kreative Prozesse an, anstatt zu disziplinieren. Sie ermöglicht Bewegung und führt körperliche und geistige Bedürfnisse zusammen. Wohlfühlen ist dabei kein Luxus, sondern selbstverständliche Voraussetzung für das freie Spiel der Ideen.
 
Diese Veränderung hat im Hinblick auf Räume weniger mit Quadratmetern zu tun, als viele denken. Neues Lernen funktioniert auch in alten Gebäuden, sofern die Räume tatsächlich gestaltet sind und ein Konzept dahinter steckt. Wenn sich Didaktik, Architektur und Ausstattung sinnvoll verbinden, kann eine Lernkultur entstehen, die den neuen Anforderungen gewachsen ist. 

Unsere Lern- und Wachstumsräume