Zahl des Monats 12

„Lehrer haben doch drei Monate frei!“ Kaum ein Satz hält sich so hartnäckig wie dieser. Tatsächlich stehen in Deutschland rund 12 Wochen Schulferien im Kalender. Doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Von Urlaub ist in einem Großteil dieser Zeit nicht die Rede.
Liegengebliebene Korrekturen
In den Ferien korrigieren viele Lehrkräfte Arbeiten, Tests und Projekte – Dinge, für die im Schulalltag keine Zeit bleibt. Besonders in Prüfungsfächern türmen sich die Aufgaben.
Vorbereitung auf das neue Schuljahr
Unterricht entsteht nicht im Klassenzimmer, sondern am Schreibtisch. Neue Reihen, digitale Materialien, Exkursionen, überarbeitete Lehrpläne – all das braucht Zeit. Die Ferien geben sie.

Fortbildung und Schulentwicklung
Schulen stehen unter Druck: Digitalisierung, Inklusion, neue Lernformen, Teamarbeit. Viele Fortbildungen finden deshalb in den Ferien statt – damit der Unterricht läuft, wenn die Schule beginnt.
Konferenzen und Organisation: Am Ende oder auch Anfang der Ferien finden vielfach Fachkonferenzen, Absprachen im Kollegium, Elternkommunikation oder Schulentwicklungsworkshops statt – alles Aufgaben, die für einen reibungslosen Start erfüllt sein müssen.

Erholung gehört dazu
Trotz allem bleibt Zeit zum Atemholen. Das ist nötig. Der Schulalltag fordert, ob fachlich, organisatorisch oder emotional. Ohne Pause und mal was ganz anderes tun geht es nicht.
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