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Zahl des Monats 80

Klassenraum mit Schülern, schwarze Drehstühle, weiße Tische, Holzboden

Hausaufgaben, Lernen, Referate ohne digitale Medien? Das ist heute kaum vorstellbar. Fast 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland greifen denn auch regelmäßig auf digitale Bildungsangebote zurück. Besonders häufig werden diese Tools genutzt, um zu recherchieren (82 %), Aufgaben zu bearbeiten (71 %) oder Wissen zu vertiefen (65 %).

YouTube statt Schulbuch

Die Favoriten der Schülerinnen und Schüler zum Lernen sind YouTube (61 %) , Wikipedia (60 %) und Social Media (51 %). An diesen schätzen die Jugendlichen, dass sie kostenlos und einfach zu bedienen sind, ausführlich erklären, Quellen liefern und verschiedene Sichtweisen ermöglichen. Verwendet werden auch Onlinematerialien aus Schulbüchern (48 %) und Lern-Apps (45 %). Die Mediatheken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und die Bundes- und Landeszentralen für Politische Bildung werden nur von rund einem Viertel genutzt.

In einem Klassenzimmer sitzen mehrere Schüler an Schreibtischen und hören aufmerksam dem Lehrer zu.

Große Unterschiede je nach Schulform

Der Anteil der Nutzer variiert nach Schulform: An Gymnasien sind es 86 Prozent, an Realschulen 72 Prozent, an Hauptschulen nur 67 Prozent. Auch bei der technischen Ausstattung gibt es Unterschiede. Am häufigsten kommen Tablets, Beamer und Whiteboards zum Einsatz – aber auch Smartphones werden von mehr als einem Drittel der Schüler im Unterricht verwendet, meist privat.

Quelle:
Table.Briefings/Wikimedia-Umfrage unter Schülern und Eltern, Juni/Juli 2024