Coworking im Trend | VS

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Meeting- und Konferenzraum mit Bürotischen und freischwingenden Stühlen JUMPER Air Meet von VS

Trend Coworking  Möbel und Raumgestaltung als Erfolgsfaktor

Coworking hat sich in den vergangenen 20 Jahren vom Nischenphänomen zu einem zentralen Bestandteil moderner Arbeitskultur entwickelt. Was als improvisierte Lösung für Freelancer begann, ist heute ein Treiber für Flexibilität, Vernetzung und kreative Ideen – nicht nur für Kreativschaffende und Solo-Selbstständige, sondern auch für Startups und etablierte Unternehmen. Doch neben Konzept und Community spielt ein Aspekt eine häufig unterschätzte Rolle: die Möblierung. Denn sie ist weit mehr als Ausstattung – sie ist strategisches Werkzeug für Produktivität, Kreativität und Wohlbefinden.

Von Hackerspaces zu High-End-Arbeitswelten

Die Geschichte des Coworkings ist eine Geschichte der Unabhängigkeit – und der Gemeinschaft. Um das Jahr 2000 entstanden in San Francisco, Berlin oder London erste informelle Treffpunkte von Programmierern, Designerinnen und Start-ups, die gemeinsam an Projekten arbeiteten. Orte wie das Berliner „betahaus“ (gegründet 2009) wurden schnell zu Pionieren eines neuen Arbeitsgefühls: offen, kreativ und gemeinschaftlich.

Was mit improvisierten Arbeitsgemeinschaften begann, ist heute ein professionelles Geschäftsmodell auf Erfolgskurs. Kommerzielle Anbieter betreiben oft mehrere Coworking-Spaces mit jeweils um die dreißig bis zu mehreren Hundert Plätzen. Ende 2008 gab es weltweit etwa 160 Coworking-Spaces, heute sind es allein in Deutschland rund 2000  (Quelle: Bundesverband Coworking Spaces Deutschland BVCS) – Tendenz steigend.

Die Corona-Pandemie und die Etablierung hybrider Arbeitsformen haben den Trend zum Coworking noch verstärkt. Viele Unternehmen, insbesondere aus der Digital- und Kreativwirtschaft, aber auch etablierte Mittelständler und Konzerne, nutzen Coworking heute als flexible Erweiterung ihrer eigenen Büroflächen.

Gleichzeitig hat sich das Verständnis von Coworking gewandelt: Vom reinen Arbeitsplatz-Sharing hin zu kuratierten Arbeitswelten mit klaren Konzepten, vielfältigen Services und gestalterischem Anspruch. Heute konkurrieren Betreiber nicht mehr nur über Lage und Preis, sondern auch über Atmosphäre, Designqualität und Erlebnisfaktor. Der Raum selbst ist zur Marke geworden.

Wer „coworkt“ – und warum?

Coworking-Spaces sind längst keine exklusiven Biotope für Start-ups und Freelancer mehr. Die Nutzerlandschaft hat sich in den letzten Jahren stark diversifiziert.

Drei Gruppen dominieren:

Frau schaut auf den Laptop und lächelt

Freenlancer und Solo-Selbstständige

nutzen Coworking-Spaces, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, von Synergien zu profitieren und sich aus der Isolation zu befreien. Sie schätzen den Austausch, die flexible Buchbarkeit und die professionelle Infrastruktur, die sie sich alleine meist nicht leisten könnten.

Frau und Mann sitzen sich gegenüber am Laptop

Start-ups und kleine Unternehmen

profitieren von der Skalierbarkeit: Sie können mit wenigen Plätzen beginnen und bei Bedarf erweitern, ohne an langfristige Mietverträge gebunden zu sein. Zudem bieten Coworking-Spaces Zugang zu Netzwerken, Investoren und Talenten.

Zwei Meschen stehen im Büro und schauen auf einen Laptop

Mittelständer und Konzerne

entdecken Coworking zunehmend als Ergänzung zum eigenen Büro. Ob als Satellitenstandort für Teams in anderen Städten, als Innovationshub oder als temporäre Projektfläche: Coworking ermöglicht eine neue räumliche und kulturelle Agilität.

Das funktioniert nicht nur dank der flexiblen Rahmenbedingungen, sondern auch wegen der besonderen Atmosphäre. Coworking fördert informellen Austausch, inspiriert zu neuen Ideen und erzeugt kreative Vibes, die klassische Büros oft nicht haben. Das Gefühl, Teil einer Community zu sein, motiviert und wirkt identitätsstiftend in einer Arbeitswelt, die immer flexibler und individueller wird.

Schreibtisch und mehr: Was Coworking-Spaces bieten

Das klassische Coworking-Konzept – ein Raum, viele Tische, gemeinsames WLAN – ist längst überholt. Moderne Spaces sind kleine Ökosysteme, die Arbeit, Begegnung und Inspiration kombinieren. Neben Shared Desks und Private Offices gehören heute meist dazu:

Die Vielfalt von Zonen ermöglicht es, den Tag flexibel zu gestalten – je nach Aufgabe, persönlichen Bedürfnissen und Energielevel. Der Raum wird so zum Werkzeug, das unterschiedliche Arbeitsmodi unterstützt: vom kreativen Brainstorming bis zur fokussierten Einzelarbeit. Einige Coworking-Spaces bieten sogar Kinderspielflächen, Massageräume und Freiflächen mit Erlebnisqualität.

Möbel als Möglichmacher

Da Nutzende und Anforderungen in Coworking-Spaces häufig wechseln, spielt die Möblierung eine zentrale Rolle. Möbel sind dabei nicht nur Objekte, sondern Akteure einer dynamischen Raumgestaltung. Sie ermöglichen gesundes, produktives Arbeiten im Sitzen und Stehen. Sie strukturieren aber auch Flächen und Wege, schaffen Atmosphäre, fördern Kommunikation und Begegnung. Worauf kommt es dabei unter anderem an?

Frau balanciert auf Halbkugel der Reihe FloorFriends von VS im modern eingerichteten Büro mit Hokki und Trampolin

Erfolgsfaktor „Ergonomie“

Ergonomische Möbel sind in Coworking-Spaces kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung. Höhenverstellbare Schreibtische ermöglichen den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, dynamische Stühle fördern Bewegung und verhindern Verspannungen. Gerade weil viele Nutzende nur temporär arbeiten, müssen die Möbel einfach verstellbar sein und sich an unterschiedlichste Bedürfnisse anpassen. Gute Ergonomie fördert hier nicht nur die Gesundheit, sondern transportiert eine klare Botschaft: Dieser Raum nimmt seine Nutzenden ernst.

Höhenverstellbare Bürotische Pareto mit Sichtblende und angehängter Tooltasche eddy von VS

Modulare, mobile und multifunktionale Systeme

Flexibilität ist beim Coworking oberstes Gebot. Modulare Möbelsysteme erlauben es, Arbeitsbereiche schnell an neue Nutzungsszenarien anzupassen: vom konzentrierten Einzelarbeitsplatz bis zum Workshop-Setup. Rollbare Tische, stapelbare Sitzmöbel oder mobile Trennwände verwandeln Räume im Handumdrehen.

Ebenso wichtig sind multifunktionale Möbel: Tische mit integrierter Whiteboard-Fläche, Stauraum-Elemente, die zugleich als Raumteiler dienen, oder mobile Module, die Lounges, Podien oder Besprechungsinseln bilden können. Diese Modularität spart Platz, Kosten und Zeit. Und sie unterstützt das Prinzip des „Activity Based Working“, bei dem Nutzende den Raum je nach Aufgabe wählen.

Spezialmöbelhersteller wie VS bieten ausgereifte Systeme, die diesen Anforderungen gerecht werden. Die Möbelsysteme überzeugen nicht nur funktional, sondern harmonieren auch ästhetisch. Weil sie viele Jahre im Programm bleiben und um neue Elemente ergänzt werden, können Coworking-Anbieter das Mobiliar jederzeit nach Bedarf ausbauen.

Frau steht vor einem Display

Spezialmöbel und Smart-Office-Systeme fürs Digitalzeitalter

Digitale Arbeit braucht digitale Infrastruktur – auch in der Möblierung. Bildschirme, digitale Boards und Displays integrieren sich heute nahtlos in mobile Halte- und Trägersysteme – ganz ohne störenden Kabelsalat. Tische mit integrierten Steckdosen, USB-Ports oder kabellosen Ladeflächen sowie Aufbewahrungsmöbel mit Akkuladestationen gehören vielerorts bereits zum Standard. 

Damit nicht genug, können Smart-Office-Systeme via App die Arbeitsplatz- und Raumbuchung in Coworking-Umgebungen koordinieren. Die digitalen Helfer speichern individuelle Möbeleinstellungen, helfen den Betreibern bei der Einsparung von Kosten und Energie – und erinnern die Nutzenden auf Wunsch an Bewegungspausen. 

In die Möbel integrierte Sensoren können heute Nutzungsdaten erfassen und erleichtern das Raumklima-Monitoring und die Hygiene-Planung. Möbel werden damit Teil eines intelligenten und vernetzten Arbeitsumfelds – perfekt fürs Coworking mit seinem Schwerpunkt beim hybriden Arbeiten.

Die schalldichte Besprechungskabine Jetson von VS in einem Büro

Akustik und Schallschutz

Offene Grundrisse, wie in Coworking-Spaces üblich, fördern die Kommunikation. Sie bergen aber auch die Gefahr von Lärm und Ablenkung. Daher sind schallschluckende Elemente essenziell, zum Beispiel Wandpaneele aus Filz oder recycelten Materialien sowie akustisch wirksame Deckeninstallationen. Raum-in-Raum-Systeme wie Akustikkabinen und Dialogboxen ermöglichen ungestörte Videokonferenzen, Telefonate und Besprechungen im Mehrpersonenbüro.

Auch Möbel selbst können akustische Funktionen übernehmen – etwa gepolsterte Rückwände, textilbezogene Stellwände oder Kapsel-Sitzmöbel, die Gespräche absorbieren. So entsteht eine ausgewogene Balance zwischen Offenheit und Rückzug – ein zentraler Aspekt in jeder Coworking-Planung.

Farb- und Materialmuster von VS

Farbe als Gestaltungsmittel

Farbkonzepte spielen in Coworking-Spaces eine sowohl identitätsstiftende und strukturierende als auch psychologisch wichtige Rolle. Während ruhige Töne in Fokuszonen Konzentration fördern, sorgen kräftige Akzente in Gemeinschaftsbereichen für gute Laune, Energie und Dynamik. Manche Möbelsysteme greifen diesen Ansatz auf, indem sie farbige Module kombinierbar machen. So kann ein Raum in seiner Wirkung verändert werden – von neutral und zurückhaltend bis lebendig und inspirierend.

Nachhaltigkeit, Langlebigkeit - und Haptik

Coworking-Spaces sind oft Vorreiter bei der Umsetzung fortschrittlicher Ideen, auch in puncto Nachhaltigkeit. Deshalb werden bewusst Möbel aus recycelten oder leicht recycelbaren Materialien ausgewählt. Heimische und FSC-zertifizierte Hölzer schonen die Natur. Einen weiteren Beitrag leisten umweltfreundliche Lacke und schadstoffgeprüfte Textilien.

Nachhaltigkeit bedeutet aber auch Langlebigkeit: Eine hohe Verarbeitungsqualität, robuste Materialien und pfiffige Designs, die kurzlebige Moden überdauern, tragen ebenso zu einer langen Lebensdauer bei wie Systeme mit Erweiterungsoptionen. Ein Ersatzteilservice mit langer Verfügbarkeit rundet die Wunschliste von Coworking-Betreibern ab. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern ist auch wirtschaftlich sinnvoll.

Daneben zählen Aspekte wie Atmosphäre und Haptik: Holz, Textilien und andere abwechslungsreiche Oberflächen vermitteln Wärme und bilden ein sinnliches Gegengewicht zur digitalen Arbeitswelt.

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Coworking als Labor der Arbeitswelt von morgen

Coworking-Spaces sind weit mehr als Orte zum Arbeiten. Sie sind Laboratorien einer neuen Arbeitskultur, in der Flexibilität, Gemeinschaft und Design miteinander verschmelzen. Sie zeigen, wie Räume auf Menschen reagieren können – und wie Möblierung zu einem strategischen Faktor für Produktivität, Identifikation und Wohlbefinden wird.

In Deutschland etabliert sich Coworking zunehmend als fester Bestandteil der Bürolandschaft – nicht nur in Großstädten, sondern auch in Mittelzentren und ländlichen Regionen. Immer mehr Kommunen fördern dezentrale Coworking-Initiativen, um Pendelverkehr zu reduzieren und regionale Netzwerke zu stärken.Für Hersteller und Planer von Büromöbelsystemen bedeutet das:

Coworking ist kein kurzlebiger Trend  sondern ein Testfeld für die Zukunft des Arbeitens

Wir von VS lassen unser ganzes Knowhow in die ganzheitliche Gestaltung zeitgemäßer Arbeitsumgebungen fließen. Ausgehend von einer Gesamtplanung entlang Ihrer Bedürfnisse stellen wir eine breite Palette maßgeschneiderter Lösungen bereit, gerade auch fürs Coworking. Neben traditionellen Möbeln haben wir Spezialmöbel wie Lockerschränke mit Briefeinwurf, Lounge-Möbel mit integrierten Wänden, raumstrukturierende gebogene Aufbewahrungssysteme, einladende Ensembles für den Empfang und Möbel mit Akkuladestationen im Programm – alle in Design und Funktion fein aufeinander abgestimmt. Durch die eigene Produktion in Tauberbischofsheim sind auch individuelle Lösungen möglich.

Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie mit unserem flächendeckenden Beratungsnetzwerk bei der Planung und Umsetzung!

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