miri – Das immersive Lernhaus für virtuelle Bildung

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miri – Das immersive Lernhaus für virtuelle Bildung

Der immersive Lernraum miri

Von außen ist miri ein Kubus mit einer Grundfläche von drei mal drei Metern. Im Inneren eröffnet sich jedoch eine neue Form des Lernens: Dreiseitige Projektionen durch interaktive Beamer lassen Schülerinnen und Schüler in virtuelle Lernumgebungen eintauchen. Sie erleben realitätsnahe Situationen, erkunden Inhalte eigenständig und interagieren direkt mit der dargestellten Umgebung.


Ob historische Epochen, naturwissenschaftliche Experimente oder interaktive Simulationen – Lernen wird hier nicht nur vermittelt, sondern erlebt. Der Lernraum funktioniert ohne 3D-Brillen oder zusätzliche Geräte und ermöglicht so gemeinsames Arbeiten im Raum. Dieses Raumkonzept basiert auf dem Prinzip des immersiven Lernens.

Ganzheitliches Lernkonzept

Miri besteht aus drei aufeinander abgestimmten Bausteinen: der technischen Ausstattung, didaktisch aufbereiteten Inhalten und einem begleitenden Schulungskonzept.

miri – die Eckdaten 

Maße (ca): H 275 cm, B 312 cm, T 312 cm
Material: Aluminium-Skelett, Projektionsflächen im Inneren sowie Außen- und Deckenverkleidung aus diversen Plattenwerkstoffen
Systembestandteile: leistungsfähiger PC, drei lichtstarke Projektoren, Touchsensoren, Stereolaut-
sprecher; an den Außenwänden erweiterbar um Langwandtafeln und/oder weitere visuelle Medien
 

Content

Miri wird  inklusive didaktisch aufbereiteter Inhalte für unterschiedliche Altersstufen geliefert. So können Lehrkräfte sofort mit dem Einsatz im Unterricht starten.

Zusätzlich enthält miri eine Editor-Software, mit der eigene, interaktive Lerninhalte erstellt werden können. Diese Inhalte lassen sich genau an das Format des immersiven Lernraums anpassen. Der Editor kann beispielsweise in Kombination mit Genially genutzt werden.

Da das System auf einem üblichen Windows-Betriebssystem basiert, können auch andere Lernprogramme oder Anwendungen problemlos eingebunden werden. So bleibt der Einsatz von miri flexibel und Ihre individuellen Bedürfnisse anpassbar.

Schulungskonzept

Für eine nachhaltige Nutzung im Unterricht umfasst das miri-Konzept zwei Schulungen vor Ort:

Teil 1 – Softwareüberblick
Vorstellung verschiedener Softwarelösungen anhand von Demonstrationen und Praxisbeispielen sowie Analyse ihrer jeweiligen Einsatzmöglichkeiten.

Teil 2 – Autorentraining
Intensive Schulung im gewählten Autorentool mit dem Ziel, dass Lehrkräfte eigenständig immersive Präsentationen erstellen und im Unterricht einsetzen können.

miri im Kulturforum Hanau

Die Kathinka-Platzhoff-Stiftung hat am 3. März 2026 den deutschlandweit ersten immersiven Lernraum miri eröffnet. Er steht im Kulturforum Hanau, heißt „Kathinkas virtuelle Welt" und steht allen Besuchern offen.

Einen Einblick gibt das Reel der Stiftung:

Was ist immersives Lernen?

Der Begriff kommt vom englischen Verb „to immerse“ für „eintauchen“. Bei dieser Methode tauchen die Lernenden quasi in eine virtuelle Umgebung ein, die die realen oder simulierten Gegebenheiten eines bestimmten Themas widerspiegelt. Äußere Reize, die ablenken könnten, werden minimiert – die Schülerinnen und Schüler sind ganz in und bei ihrem Thema. Aufgaben lösen sie per Interaktion mit der virtuellen Umgebung, allein oder in der Kleingruppe. 

Durch die immersive Erfahrung im virtuellen Raum können Lernende nicht nur theoretisches Wissen erwerben. Sie können auch praktische Fähigkeiten und Problemlösungsfähigkeiten entwickeln, die in realen Kontexten von Bedeutung sind. Deshalb eignet sich diese Methode für alle Altersstufen und Themengebiete, von der Schule über die Aus- bis zur Weiterbildung.

Erfahren Sie mehr zum immersiven Lernen

Warum wirkt immersives Lernen?

Zwei Faktoren sind entscheidend:

Eintauchen
Je stärker Lernende räumlich und visuell in ein Thema eingebunden sind, desto intensiver setzen sie sich damit auseinander. miri schafft durch dreiseitige Projektionen eine geschlossene Lernumgebung, die den Fokus vollständig auf den Inhalt richtet.

Mitgestalten
Lernen wird besonders nachhaltig, wenn Inhalte nicht nur betrachtet, sondern aktiv bearbeitet werden. Durch Touch-Technologie und gemeinsames Arbeiten im Raum werden Schülerinnen und Schüler selbst zu Handelnden.

Die Verbindung aus räumlicher Immersion und aktiver Beteiligung macht den Unterschied. Und genau hier setzt miri an.

Lernen ist Erfahrung alles andere nur Information

Albert Einstein

Sechs Lerngewinne mit miri

  1. Fokussierung
    Die Lernenden konzentrieren sich komplett auf den Lerninhalt, die restliche umgebende Welt ist ausgeblendet. 
  2. Interaktive Erlebnisse
    Die Vielzahl interaktiver Elemente ermöglicht es den Lernenden, aktiv mit den Inhalten zu interagieren. Sie können selbst Hand anlegen, entdecken und experimentieren und werden zu Protagonisten des Unterrichts. 
  3. Multisensorisches Lernen
    Durch den Einsatz von verschiedenen Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen) wird das Lernen verstärkt. Multisensorische Erfahrungen fördern das Verständnis und helfen, Lerninhalte besser zu erinnern.
  4. Realitätsnahe Simulationen
    Über die Projektionen lassen sich reale oder komplexe Szenarien nachbilden, die mit traditionellen Lernmethoden schwierig oder unmöglich zu simulieren wären. Dies kann für diverse Fachgebiete von Nutzen sein – von Fremdsprachen über Wissenschaft und Technik bis hin zu sozialen und kreativen Themen.
  5. Personalisiertes Lernen
    Die Lerninhalte können durch die Lehrperson selbst gestaltet werden. Sie lassen sich also individuell auf den Leistungs- und Wissensstand der Gruppe abstimmen. 
  6. Aktive Zusammenarbeit
    Im immersiven Lernraum braucht es kein weiteres Hilfsmittel, auch keine die Sicht einschränkende 3D-Brille. Deshalb ist jederzeit Arbeit in Kleingruppen möglich. Durch die Aufgabenstellungen werden Interaktion und kooperative Lernformate unterstützt. 
miri ausprobieren!

Wenn Sie Fragen haben oder den immersiven Lernraum miri live erleben wollen, wenden Sie sich gerne an uns:

VS Vertrieb IT-Lösungen

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